R-Wurf: Welpenbilder

 
 


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Juni 2018: 3. und 4. Woche

Die Tage fliegt nur so dahin und unsere kleinen Buzzeles von Leo und Juno wachsen wie die Weltmeister. Die Kleinen bekommen inzwischen neben Mamas Milch ja auch mehrmals täglich eine Fleischmahlzeit und dürfen bei schönem Wetter viel Zeit im Freien verbringen. Um der wilden Bande gerecht zu werden, haben wir mittlerweile die Einliegerwohnung etwas umgebaut und eine Aufzuchtskiste gebaut.  Allen Welpen und den Mamas geht es sehr gut :-).


Eine Wurfbox weg und dafür eine große Aufzuchtskiste. Die Platten und die Drybeds halten
von unten schön warm und ermöglichen es, die Welpen zu trennen.


Nach wie vor sind die Ecken der Box seeehr beliebt. Hier schlummern Leos Welpen
viele Stunden um die Wette. Auch das ein oder andere Spielzeug ist heiß begehrt.


Hier benutzt es Herr Orange als Kopfkissen. Die weißen Hinterpfoten machen ihn unter
Leos Welpen unverkennbar. (Links Welpe - rechts Plüschtier :-))


Herr Rot und Frau Blau kuscheln derweil unter dem Holzrahmen. Neben Intarsiensammlung dient dieser auch als Schutz in der ersten Zeit, dass Mama Leo nicht aus Versehen auf einen ihrer Buzzeles in der Ecke draufliegt.


Die neue Kiste hat auch eine Tür und mittlerweile auch eine kleine Rampe,
die die Welpen rege zum Rein- und Rausklettern verwenden.


Hier können Junos Welpen angelegt werden, ohne dass es Streitereien oder Störenfriede gibt. Supermama Juno säugt zwar alle Welpen durch, ihre eigenen sind ihr aber lieber.
Leos Welpen warten schön außerhalb der Box bis sie bei Leo an der Reihe sind.


Ab dem 20. Tag gibts zusätzlich Fleisch. Nicht nur um die Mamas zu entlasten, sondern auch um dem erhöhten Energiebedarf der Kleinen gerecht zu werden. Anfangs gibts Rindergulasch, Karotte und Haferflocken ganz fein püriert, ein paar Tage später dann Geflügelkomplett.


Herr Rot lässt es sich munden. Am Anfang ist die Umstellung von
Saufen auf Fressen gar nicht so einfach.


Aber es riecht für die Kleinen sehr lecker und schon bald sind alle an der Schüssel und beginnen zaghaft mit dem Fressen. (Bald dauert es für zwei Kilo Fleisch noch 30 Sekunden.) Herr Gelb und Herr Blau lassen sich nicht lange bitten und sind mit die Ersten.


Wow! Als Spezialität gabs die Woche Rinderknochen für unsere Großen und da haben wir einfach ein paar kleine Fleischknochen für die Kleinen mitorganisiert. Die ersten spitzen Welpenzähnchen helfen noch nicht wirklich, aber Herr Grün ist ausdauernd. Herr Blau schaut schon ganz neidisch.


So viel Fleisch, das macht durstig. Aber bitte Herr Grün, so geht das doch nicht.


So wirds gemacht. Schön am Rand stehen bleiben und mit der Schnauze in die Schüssel.


Junos Frau Rosa ist auch kein Kostverächter
und haut ordentlich rein, wenns was zu essen gibt.


Die Kleinen werden mobil und sind extrem neugierig. Erste Gehversuche draußen machen sie vor unserer Einliegerwohnung. Von unerschrocken bis sehr zaghaft ist alles dabei. Gras, Steine und Rindenmulch wird erst mal beschnuppert und gefühlt. Und dazu die herrliche Frühlingsluft.


Herr Lila macht sich mit dem Wäscheständer vertraut. Na den räumen wir
lieber mal weg, bevor noch was passiert.


Nach kurzer Zeit toben, rennen und spielen alle vergnügt miteinander.


Auch die Steine sind von großem Interesse. Frau Blau schnuffelt noch ein bisschen, ...


... während sich Herr Blau im höheren Gras versteckt. 


Und so gehts von rechts nach links ...


... und von links nach rechts. Na bei so vielen neuen
Eindrücken werdet ihr heute Nacht aber gut schlafen :-).


Aber zunächst gehts wieder rein in die gute Stube. Alle 16 sind in der Box, so
kann man entspannt den restlichen Bereich mit Bettlaken und Drybeds neu auslegen.


Die Ungeduld ist groß, die Kleinen sind ganz aufgekratzt und wollen raus,
denn es gibt noch was Leckeres. - "Hallo ihr Zwergnasen!"


Genau! Irgendwo unter diesem Welpenhaufen liegt Leo, die ihren Kleinen eine Portion Milch füttert. Geduldig lässt sie sich leer saufen, obwohl die ersten spitzen Welpenzähnchen ganz schön pieksen.


Und in der Box gibts Milch von Mama Juno. Danach wird die Box geöffnet und jeder kann rein und raus wie er möchte. Jaja, schon toll so ein Welpenleben. Schlafen, fressen, spielen, schlafen, und dann wieder von vorne.


Junos Welpen sind da !!!

In der Nacht vom Freitag, den 18.5.2018 zum Samstag bringt Juno sieben süße kleine Airedalewelpen zur Welt, vier Rüden und drei Hündinnen. Aber was heißt hier "klein". Im Gegensatz zu Leos Welpen hat die leichteste Hündin über 300 Gramm, die Welpen sind sozusagen richtige Wonneproppen und Juno hat viiiieeel Milch, dass die Kleinen satt und zufrieden in der Wurfbox schlafen.

Alles begann bereits am Donnerstag Mittag, als Juno unruhig wurde und mit Hecheln und zeitweisem Zittern ankündigte, dass die Geburt ihrer Welpen naht. Nach einer anstrengenden Nacht dauerte es dennoch bis 23.11 Uhr abends, bis Herr Rot mit einem Geburtsgewicht von 345 Gramm auf die Welt kam. Der Kleine war sehr aktiv und kaum zu bremsen auf dem Weg zur Zitze, auch nicht von Mama Juno, die ihr Buzzele ausgiebig sauber und trocken schlabberte. Danach gab Juno mächtig Gas, denn je 20 Minuten später kamen Herr Grün mit 330 Gramm und Herr Gelb mit 360 Gramm zum Vorschein. Ja Wahnsinn. Zusammen mit den 7 Rüden von Schwesterchen Leo sind dieses Jahr somit jede Menge Jungs unter den Kleinen.


Herr Rot hat einen unbändigen Appetit. Schon bei ersten Saufen geht er mit
so viel Elan an die Zitze, dass dabei der Milchschaum überläuft.


Herr Grün gesellt sich dazu. Seite an Seite animieren sie mit ihrem Milchtritt den Milchfluss.


Herr Gelb ist Nummer 3 im Bunde. Gut versorgt von Mama und
uns genießt er seine erste Milchmahlzeit.


Die Zitze wird ganz ins Maul genommen und mit der gerollten Zunge komplett umschlossen. So kann richtig Zug aufgebaut werden und nichts von der kostbaren Milch geht verloren.

Nach einer kleinen Pause, um 1.16 Uhr dann endlich: Die erste Hündin, Frau Rosa, gesellt sich zu ihren Brüder dazu. Mit 413 Gramm ist sie der schwerste Welpe des Wurfs. 


Frau Rosa schafft sich Platz im Kreise der Herren. Wahrlich kein kleines Mädchen.


Juno ist irgendwas zwischen entspannt und erschöpft. Der Druck im Bauch und Unterleib ist zwar weg, aber die Anstrengungen und der Schlafentzug machen sich bemerkbar.

Wenig später kam dann mit 345 Gramm ein weiterer Rüde, Herr Blau, auf die Welt. Juno zeigt bereits, was für eine tolle Mama sie ist. Wie eine Glucke wacht sie über ihre Kleinen und beobachtet Abnabeln, Rubbeln, Wiegen und Bändchen anlegen mit Adleraugen, nur um dann voller Hingabe ihren Welpen zu schlabbern und liebkosen, wenn er an der Zitze säuft.


Nach Abnabeln, Rubbeln und Wiegen bekommt Herr Blau eine gute Position an einer
vollen Zitze. Kerstin hilft beim ersten Andocken, bisher hatte der Welpe ja immer
sein Mäulchen zu. Aller Anfang ist schwer.


So. Geschafft. Währenddessen sind die ersten Welpen schon wieder gesättigt abgefallen und halten ihr Milchkoma-Schläfchen. Tja, außer saufen und schlafen ist anfangs noch nicht so viel los.


Herr Blau hat Hunger. Nachdem Frau Lila die gute Zitze belegt könnte
er vor Wut in den Hut, äh das Bändchen beißen :-).


Hier nochmal in groß: Da kommt leider keine Milch raus. (Oder will er
einfach nur Platz schaffen, indem er sein Schwesterchen wegreißt?)

Um 2.37 Uhr stößt mit Frau Lila eine weitere Hündin dazu. Danach ist für längere Zeit Ruhe, als Juno eine Pause macht, dabei schläft und sich ein wenig ausruht. Als alle eingeschlafen sind, geht es plötzlich weiter und ganz alleine versorgt Juno ihren siebten Welpen, Herrn Weiß. Sie nabelt ihn ab, frisst die Nachgeburt, schlabbert ihn sauber und animiert ihn, an die Zitze zu robben. Wie sind stolz auf unsere Mama :-). Nur das Wiegen hat sie vergessen. Für uns sind die 380 Gramm wichtig, um zu sichern, dass alle Welpen gut zunehmen und keiner zu wenig abbekommt. Wer mal tagsüber oder nachts weniger zugenommen hat, darf dann immer als erstes an die beste Zitze.

Leider hat es eine Hündin, die erst weitere fünfeinhalb Stunden später auf die Welt kam, nicht geschafft. Trotz Herzmassage und Mund zu Mund Beatmung gelang es uns nicht, die Kleine ins Leben zurück zu holen. So ist die Natur, das kommt leider immer mal wieder vor. Wir freuen uns mit Mama Juno über ihre gesunden und kräftigen sieben Welpen. Die Geburt war damit vorbei.


Die R-Bühlertaler sind gut angekommen. Die Welpen sind satt und zufrieden
und genießen die Schmuseeinheiten mit Mama Juno.


Herr Blau kuschelt mit Mamas Bein. "Später wirst du auch mal solche Pranken haben!"


Mai 2018: 1. und 2. Woche

Nach der Traumgeburt von Junos sieben Welpen, verlaufen auch die ersten zwei Wochen in der Wurfkiste problemlos. Bereits nach einer Woche haben die Welpen ihr Gewicht verdoppelt und wiegen nun Ende der zweiten Woche alle um die 1500 Gramm :-). Juno gibt nämlich wirklich gut Milch und verbringt viel Zeit mit ihren Buzzeles in der Wurfbox. Zwischendurch kehrt sie immer mal wieder in den Kreis ihres Rudels zurück. Zu Beginn lagen die Welpen oben, nachdem sich mittlerweile die Versorgung eingependelt hat, haben wir die Welpen mit Leos Welpen in der Einliegerwohnung zusammen gebracht und dort nur für Juno und ihre Kleinen eine extra große neue Wurfbox aufgestellt.


Erstes Säugen in der Einliegerwohnung: Juno und ihre Buzzeles genießen die angenehm kühlen Temperaturen. Unterm Dach war es doch deutlich wärmer in diesem heißen Mai.


Kerstin hilft ein wenig beim Andocken. Frau Lila hat den Dreh schon von alleine raus.


So, jetzt sind alle versorgt. Erst wenn die Kleinen anliegen und mit Saugreflex und
Milchtritt den Milchfluss anregen, schießt bei Mama Juno die Milch ein.


Noch sind die Äuglein geschlossen, aber bald erblicken die Kleinen das Licht der Welt.


Herr Grün zieht mit seinem Köpfchen an der Zitze
während er mit seinen Pfötchen trampelt.


Bei Herrn Blau, genauso wie bei alle anderen Welpen, wechseln sich
schlafen und saufen ab. Mehr steht da nicht auf der Tagesordnung.


Der Erstgeborene, Herr Rot, hat eine gute Zitze weiter hinten ergattert.


Juno genießt sichtlich die Zeit mit ihren Welpen. Sie ist eine super Mama.


Und während sich Juno in aller Gemütlichkeit "leer" saufen lässt, ...


... schaut Schwesterchen Leo mal rüber und wagt einen
Blick in die neue Wurfkiste. Aber was denkt sich Leo da gerade?
a) "Ätsch, ich hab neun und du nur sieben!"                       
b) "Oh Mann, wie gemein. Deine Box ist ja viel größer."
c) "Huch, die sehen ja genauso aus wie meine."                


Genug gespickelt. Jetzt geht Leo wieder zurück zu ihren Kleinen. Juno zeigt sich unbeeindruckt. Kein Stress, kein Brummen, keine Panik. Die beiden Hündinnen verstehen sich prima.


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